Die neue Single "Niemals zurück" stellten 2Welten im ZDF-Fernsehgarten vor

15. Okt 2022, Deine Schlagerwelt

Die neue Single "Niemals zurück" stellten 2Welten im ZDF-Fernsehgarten vor
Die neue Single "Niemals zurück" stellten 2Welten im ZDF-Fernsehgarten vor
© Ben Wolf
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Am 1. Oktober stellte das Duo 2Welten ihre neue Single "Niemals zurück" im ZDF-Fernsehgarten vor und wurden von Ben Zucker und Glasperlenspiel supportet

Nie aufgeben! ist die Massage des Songs "Niemals zurück" von 2Welten und feiern im ZDF-Fernseharten ihre Premiere

„Niemals zurück“ wollen die Newcomer 2Welten, weil wir alle bedingungslos verschieden sind. Auch wenn uns Wellen aus Zweifeln und Skepsis ins Gesicht schlagen, geben uns 2Welten mit Ihrer neuen Single „Niemals zurück“ eine starke „Nie aufgeben!"-Massage mit. Das Duo wurde bereits von Ben Zucker und Glasperlenspiel bei ihren Konzerten supportet und am 1. Oktober durften 2Welten ihren neuen Titel einem Millionen-Publikum im ZDF-Fernsehgarten präsentieren. 

Sie spielen erst seit einem knappen Jahr zusammen – und doch haben sie sich für die Ewigkeit gefunden: Fannie Wilkens und Freddy Hau. Ihr Kennenlernen begann mit einem einfachen Anruf, doch es folgte sofort ein Treffen – und schon drei Tage später standen sie zusammen im Studio und nahmen den ersten gemeinsamen Song auf. Plötzlich ergab alles Sinn und ihnen war klar, was bisher gefehlt hat. Sie hatten sich gebraucht, ohne es zu ahnen. Zwei besondere Seelen, zwei einzigartige Talente, die sich alles hart erarbeitet haben. Bei 2Welten trifft Erfahrung auf Liebe zur Musik, perfektioniertes Handwerk auf pure Begeisterung und professionelle Reife auf unbändige Spielfreude: So wie sie hat noch niemand deutschen Pop und Schlager gelebt.

Der Wunsch nach einer Musikkarriere zeichnet sich früh ab

An Fannie Wilkens Karrierewunsch hat ausgerechnet ihr Vater Mitschuld, obwohl gerade er nie wollte, dass sie Sängerin wird. Doch er hatte ein Musikzimmer voller Alben und Fannie ist so mit Rock und Blues, HipHop und den großartigsten Melodien aufgewachsen – was sollte man auch sonst in einem winzigen Dorf in der Schweiz tun, als sich in seiner Liebe zur Musik vergraben? Zürich und Bern waren ihre ersten Sehnsuchtsorte, doch schon mit 19 zog sie nach New York, wofür sie auch einen Schulabbruch in Kauf nahm. „Ich habe in Harlem gewohnt und es war ein krasser Kulturschock“, erinnert sie sich.

In einer Tanzschule erkannte man ihr Talent sofort und sie wurde angesprochen, um Teil einer Girlgroup zu werden. „Ich bin ganz froh, dass es nicht geklappt hat“, lacht sie heute. Nach über zwei Jahren ging es zurück nach Europa, wo sie begann Songs zu schreiben und aufzunehmen. Lieder ihres ersten Albums laufen heute noch im Schweizer Radio. Doch es zog sie nach Berlin, wo sie weiterschrieb und aufnahm, während sie ein fester Teil des Ensembles im berühmten Varietétheater „Wintergarten“ wurde. Der Wunsch, mit den eigenen Ideen auf der Bühne zu stehen, wurde allerdings nur stärker und stärker.

Da scheint es wie Schicksal, dass Produzent Ingo Politz (Silbermond, Silly, Joris), immer auf der Suche nach neuen Talenten, auf Fannie über Instagram aufmerksam wurde und sie anschrieb. Die ersten Songs entstanden schnell, doch so richtig klickte es erst, als die beiden Freddy Hau fanden.

Freddy ist am Bodensee, bei Friedrichshafen aufgewachsen. Wunderschön dort, aber für einen Jungen wie ihn, der immer nur Musiker sein wollte, kein Ort zum Bleiben. Mit 12 Jahren schickte er bereits die ersten Demotapes in die Welt, er hat schon immer in Bands gespielt und so studierte er später konsequent Gitarre. Auch wenn ihn die Eltern gerne mit einem richtigen Job gesehen hätten, unterstützten sie ihn bei seinem Traum.

Freddy wurde Musiker. Unter anderem als Mitglied des Queen Musicals „We Will Rock You“, mit dem er später in Berlin landete. Doch der Durchbruch fand für ihn mit Luxuslärm statt. Zusammen veröffentlichten die Band und er drei erfolgreiche Alben, die sie zu einem der großen Namen im deutschen Popzirkus machten. All die Projekte, an denen er seitdem arbeitete, hat Freddy aber in dem Moment ad acta gelegt, als er Fannie begegnete. „Ich habe 4000 Konzerte in meinem Leben gespielt – doch die meisten davon nicht mit meiner eigenen Musik. Das reicht. Denn jetzt dürfen wir beide unser Ding durchziehen. Und es war noch nie so gut.“

2Welten wollen mit ihrer Musik positive Gefühle wecken

Fannie sieht das ganz genauso. „Mit ihm kamen die Ecken und Kanten, die ich wollte.“ Was sie damit meint? Zum Beispiel die erste Single „Nur lieben“, ein Lied, dessen Text eine besondere Spannung beschreibt und damit exemplarisch für die Lieder von 2Welten steht. Denn selten ist alles perfekt. Und wenn man, wie in „Nur lieben“, jemandem nicht die Gefühle schenken kann, die der andere sich wünscht, wenn man nicht geben kann, was er begehrt und sogar verdient, dann führt das zu einer einmaligen Art von Liebeslied.

In diesen Texten finden sich Zeilen, die man bei niemanden sonst hören würde, denn 2Welten weben Bilder, die nicht auf Floskeln zurückgreifen. Sie wollen Gefühl mitgeben, Positivität und Herzlichkeit. Sie lieben es, auf diese Art mit anderen zu kommunizieren.

Und genau zu dieser Wahrhaftigkeit passt Freddys Art, seine Gitarren zu spielen, seine ungeheure Energie und seine sympathische Attitüde. Mit dem Lied „Machen ist wie wollen, nur krasser“ wird dieser Weg noch deutlicher. Es ist ein emotionales Abenteuer – was den Titel des Songs schon fast zu ihrem Motto und ihrer Hymne macht.

Vielleicht liegt ihr Geheimnis in der Art, in der sie sich mit ihren großen Vorbildern verbinden und wie sie die Einflüsse verwandeln. Ob man sie deswegen als die deutschen Roxette oder als Rosenstolz für eine neue Generation sieht, liegt im Auge des Betrachters. 2Welten verbinden Schlager mit Power und hohem Anspruch und verbinden ihn mit Rock und Pop als hätte es schon immer so sein müssen. So passt es durchaus, dass 2Welten von Anfang an sowohl von den „Ich find Schlager toll“-Fan in der Familie willkommen geheißen wurden, ihre Songs aber ebenso im deutschen Pop-Mainstream von Radiosendern wie SR3 mit Begeisterung gespielt und gefeiert werden.

Ja, sie sind Grenzgänger. Und sie haben keine Angst. Denn dafür steht 2Welten: Fannie und Freddy machen was sie wollen und was sie lieben. Nur einfach noch krasser.

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