29.12.2020 13:08

Kann Musik so schlecht sein, dass Anne Lemmen mit einem Artikel gewürdigt werden muss?

© Foto Cover: Anne Lemmen "ChangesNow"

Musik ist vielseitig und schwer in eine Schublade zu packen. Jeder Künstler denkt sich etwas Besonderes aus. Jede Note, jedes Wort soll gut gewählt sein. So veröffentlichte auch Anne Lemmen ihr Album "ChangesNow", in dessen Hörgenuss wohl nur Musikredakteure auf MPN (Musik Promotion Network) kommen. 

Künstler, die ihre Musik im MPN veröffentlichen, haben ein klares Ziel vor Augen: nämlich, dass ihre Musik im Radio gespielt wird. Würde sonst ein Künstler rund 250 Euro für die Radiobemusterung ausgeben?

Anne Lemmen ist 1954 in Thüringen geboren, aufgewachsen in Hannover und war bis Anfang 2020 an wechselnden Orten im Umweltbereich tätig. Das Interesse an der Musik begann für die in Münster lebende Sängerin 2010. Die ersten Kompositionen entstanden 2016. Seitdem lernte die Künstlerin, wie sie auf ihrer Website beschreibt, Querflöte spielen und sang in unterschiedlichen Chören mit. Weiter schreibt sie: "Stimmausbildungslehrgänge an der Musikschule Münster und der Musikakademie vertieften ihre Gesangsqualitäten und erweiterten den Gesangshorizont."

Nach dem lesen ihrer Biografie wurde unsere Musikredaktion neugierig und sichtete ihr Album "ChangesNow". Mit dem Titel soll sich einfach etwas ändern. Der Wechsel sei notwendig und angemessen. Es geht um die Bequemlichkeit aller, die berufstätig sind. Die Tracks sollen animieren, sich in Bewegung zu setzen. Anne Lemmen ist erstmals darum bemüht gewesen, ehemalige Musikstücke zu vertonen. Diesen instrumentalen Ausgaben eine Aus- und Ansprache zu geben. Dies kann sicher zum Laufen, Joggen, Tanzen oder anderen Movements hilfreich sein.


Anne Lemmen demonstriert gleich im ersten Track "MusicWalk" ihre gesangliche Ausbildung, die sie an einer Musikakademie absolviert hat. Jedoch konnte sich unsere Musikredaktion das Album nicht weiter zu Gemüte führen, weil sie einfach zu geflashed war oder wie Dieter Bohlen sagen würde: "Solche Töne kommen bei mir aus anderen Öffnungen; und die treffen ehr den Ton."

Dass die Künstlerin in ihre Albumproduktion viel Zeit und Kraft investiert hat, mag sicherlich sein. Ob die Veröffentlichung ernst gemeint ist, dass mag nur sie selbst wissen. Man kann nur staunen, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen der Menschen sind. Aus diesem Grund gehört ihrer Musik ein Artikel gewidmet, denn solch eine Bemusterung hat unser Chefredakteur noch nie erlebt. 

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