04.10.2020 20:19

Michelle zieht mit ihrem Titel "Vorbei Vorbei" einen Schlussstrich unter die destruktive Beziehung

© Foto: Universal Music, Anelia Jenava / Michelle mit blonden Haaren vor der optischen Veränderung zum anstehenden Album "Anders ist gut"

Dass sich in „VORBEI VORBEI“, der ersten Single-Auskopplung von „Anders ist gut“ Herz auf Schmerz reimt, ist kein Griff in die Textbausteintrickkiste. In bester Uptempo-Feierlaune, mit ansteckend-cooler Leichtigkeit, zelebriert Michelle den gezogenen Schlussstrich unter eine destruktive Beziehung. 

Das Herz geht beim Lauschen der wunderschönen Ballade „Ich zieh' das jetzt durch“ auf. Darin geht's um Michelles Weg zur Freiheit, der sie trotz aller Widerstände von außen, zum Erfüllen ihres Kindheitstraums vom Singen führte. Wer dem Stück so intensiv zuhört wie Michelle singt, wird neue Gesangsnuancen entdecken können. Ihre Stimme ist gereift, sie klingt heute erdiger, markiger, erwachsener, beinahe so wie die großen Cantanti der italienischen Popmusik: Selbstbewusst und gleichzeitig neugierig, lebenshungrig. Ein Kunststück! „Brief an meinen Vater“ ist ein sehr persönliches Lied geworden. Es ist keine Abrechnung mit Michelles gewalttätigem Vater, sondern die ehrliche Betrachtung ihrer Kindheit - mit ausgestreckter Hand der Versöhnung.

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Es ist vollbracht! Mein neues Album „Anders ist gut“ ist eingesungen, aufgenommen und abgemischt. Ich bin wahnsinnig stolz darauf und glücklich darüber, endlich ein Werk geschaffen zu haben, welches mich zu hundert Prozent widerspiegelt, zeigt wie ich bin, erzählt, was ich denke und meine Gefühle hörbar macht. Durch die ständigen Parallelen zu meinem Leben ist „Anders ist gut“ das authentischste Album meiner Karriere. Die Arbeit mit meinem neuen und eigenen Management brachte eins meiner wichtigsten Werke hervor. Sicherlich werden einige sagen, dass es das Mutigste Album ist, hört es sich doch so anders als erwartet an, und das ist gut. Mein Wunsch, mich selbst mehr einzubringen und die Künstlerin Michelle mit meinem ICH komplett auszufüllen, wurde bereits am Ende der Tour zu meinem letzten Album buchstäblich sichtbar. Ich schminkte mich auf der Bühne ab, und zeigte mich real und authentisch, so wie jede Frau zu Hause am Abend vor ihrem Spiegel. Es gibt eben einen Unterschied zwischen der Maske die das Gesicht verdeckt und der natürlichen Ausstrahlung, die unter dem MakeUp schlummert. Ich habe mich nie verstellt, und ich möchte mehr denn je Natürlichkeit und Echtheit zeigen. Und ich beschloss, dass meine nächste Platte diesen Wandel auch inhaltlich spiegeln soll.



Für mich war von Anfang an klar, dass ich das komplette Album mit Peter Plate und Ulf Leo Sommer kreieren möchte. Niemand erzählt emotionaler und authentischer Geschichten wie Peter und Ulf, keiner vergoldet so wunderbare Lyrics mit den feinsten Melodien. Ich freute mich sehr, dass sie meinem Wunsch entsprachen und es begann eine wundervolle gemeinsame Arbeit. Ich erinnere mich gut an eine Aufzeichnung der „ZDF Hitparade“ vor vielen, vielen Jahren, bei der auch Rosenstolz auftraten. Damals trafen wir uns während der „Drehpausen“ vor dem Studio und „quatschten“ einfach. Es war wie früher auf dem Schulhof. Ich stand damals schon total auf Rosenstolz, auf die Songs, die er zusammen mit Ulf Leo Sommer schrieb, weil die immer so cool anders waren. Rosenstolz trauten sich über Themen zu singen, um die viele Kollegen einen weiten Bogen machten. Es folgten so viele Hits, die Peter und Ulf mit 2raumwohnung, für Sarah Connor und ein paar weitere Künstler schrieben und immer ging es um die Liebe.

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich auf der braunen Couch im Kontrollraum der legendären Hansa Studios an der Grenze zwischen Berlin-Mitte und Kreuzberg. Gerade hatte ich kurz das Gefühl, David Bowie würde mir über die Schulter schauen. Gänsehaut. Er sang hier genauso wie z.B. U2, Depeche Mode und Herbert Grönemeyer. Ihr Geist ist allgegenwärtig, vielleicht haben sie auch auf dieser Couch gesessen. Cooler geht's wirklich nicht! Und während ein Tontechniker leise am gegenüberliegenden Mischpult herumschraubt, läuft im Radio „Nicht verdient“, der Song, den ich mit Matthias Reim aufnahm. Im letzten Jahr ging die Nummer durch die Decke und ich bekam jede Menge Post von ganz jungen Fans, die mich bis dahin überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. In ihren Köpfen existierten die alten, überflüssigen Grenzen zwischen Schlager und Pop nämlich noch nie. Musikfreunden, die mich schon lange kennen, möchte ich gerne das Hören des gesamten Albums empfehlen.

Ich präsentiere mich durch meine Musik jetzt anders. Und das ist gut so. Ich durfte endlich, die ganze Bandbreite meiner Emotionen ausschütten und mich mitteilen. Das fühlt sich gut und befreiend an. Meine bisherige Karriere stelle ich keineswegs in Abrede. Sie hat meinen Charakter mitgeprägt, ich bin froh darüber, meine Lieder, meine Liebe zur Musik mit vielen Menschen geteilt zu haben. Das soll auch so bleiben. Aber ich gehe jetzt einen neuen Weg gemeinsam mit meinem neuen Management der KunsTalent. Den Albumtitel „Anders ist gut“ habe ich zusammen mit Peter und Ulf ganz bewusst gewählt, weil er so schön ausdrückt wo ich heute stehe. Er hat aber auch noch eine zweite Bedeutung. „Anders zu sein“ war noch nie so sehr gestattet wie heute und wurde noch nie so laut und bunt gelebt. In der Unterschiedlichkeit aller steckt der größte Schatz unserer freien Gesellschaft - und dafür steht mein neues Album.

Peter ist einer der einfühlsamsten Menschen, die ich kenne, und er schrieb sich immer wieder meine Gedanken auf, während wir uns austauschten. Aus unserer Konversation entstanden 15 neue Tracks und jeden Tag habe ich ein anderes Lieblingsstück. Heute ist es die Ballade „Ich zieh' das jetzt durch“. Es geht inhaltlich um meinen Weg zur Freiheit, der mich trotz aller Widerstände von außen dahin führte, singen zu können und mir damit meinen Kindheitstraum zu erfüllen. Glück kann man ausschließlich in sich selbst finden, man muss es nur zulassen und dazu braucht es niemand anderen. Das ist eine weitere Kernaussagen meines neuen Albums.

Apropos Glück. „Brief an meinen Vater“ ist ein sehr persönliches Lied geworden. Es ist keine Abrechnung, sondern mein erwachsener Rückblick auf meine Kindheit - mit ausgestreckter Hand der Versöhnung. Das Thema Gewalt in der Familie wird immer noch tabuisiert und ich wünsche mir, dass der Song Menschen Mut macht, über ähnlich gelagerte Traumata zu reden. Man muss verzeihen um selbst Frieden zu finden. „Heldin“ ist eine Hommage an die unglaublich starken Frauen, denen nichts geschenkt wird im Leben, die es aber schaffen, mehrere Leben zu begleiten und mit ihren Mütterkräften zu beflügeln. „Vorbei, vorbei“ ist eine Selbstermächtigungshymne für alle, die trotz ewig wiederholter Besserungsgelöbnisse ihrer verletzenden Partner, einen Schlussstrich unter destruktive Beziehungen setzen. Ich singe den Song aus der Perspektive einer Frau, aber natürlich darf sich auch jeder Mann gerne des Liedes bedienen. Denn, wie gesagt: „Anders ist gut“!

Es gibt reichlich Leben auf der Platte: nachdenkliches, melancholisches, etliche ermutigende, tröstende, Party- , verständnisvolle und ausgelassen schöne Momente. Vor allem aber lasse ich meiner Menschenliebe freien Lauf. Es würde mich freuen, wenn man sich von den Songs umarmt und angespornt fühlt, ganz gleich wie anders man sich fühlt. „Anders ist gut“.


Tags: release

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