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24.07.2020 13:15

Musiktalent Tim Peters aus dem Ruhrpott crushed die Schlagerbranche mit 1,5 Millionen Streams auf Spotify

© Foto: imago / Revierfoto

Tim Peters ist Singer-Songwriter, Musikproduzent und arbeitet für zahlreiche nationale und internationale Acts aus den Genres Schlager und Pop. Dazu zählen feste Größen wie Michelle, Matthias Reim oder Bernhard Brink; aber auch vielversprechende Newcomer wie Daniel Sommer oder Marie Reim können auf den "Mann aus'm Pott" zählen. 

2019 startete er seine Solokarriere mit dem markanten und außergewöhnlichen Schlager-Titel "Girl aus'm Pott". Der Startschuss war gefallen, aber nicht nur für seine Gesangskarriere. Mit seinem un-nachahmbaren Erfolg zeigte Tim Peters etablierten Künstlern und Major-Labels, dass man sich vor "Team Düsseldorf" in acht zu nehmen hat. Mit seiner TV-Premiere beim Schlagerboom 2019 stellte er die Performance anderer Künstler weit in den Schatten. Er brillierte mit seiner Choreographie, inmitten den Tänzerinnen im Bergbauer-Style. Seine Darbietung war Hollywood-reif und es wurden neue Maßstäbe, in Punkto "Niveau", beim Schlagerboom mit Florian Silbereisen gesetzt.


Seit der Veröffentlichung seines Debüt-Titels "Girl aus'm Pott", am 01. November 2019, ist viel Wasser durch den Rhein geflossen. Das Ergebnis seiner ehrlichen und einfachen Lebensart machte sich heute bemerkbar, denn als Tim Peters in seinem Artist-Profil auf Spotify schaute, durfte er sich über rund 1,5 Millionen Streams freuen. Mit dieser zahl crushed er als Newcomer die komplette Schlagerwelt. So schrieb er auf Facebook: 

"1,5 MILLIONEN STREAMS allein auf Spotify für meinen eigenen Song „Girl ausm Pott“  was soll ich sagen. Ich hätte nie gedacht, dass ein so regionales Thema so viele Menschen begeistert. Danke für all Euren Support. Ohne Euch wäre das nicht möglich #streaming #girlausmpott #timpeters #universalmusic #schlagerboom #schlager #schlagermusik #popschlager #schlagerhit #happy #danke"

Wer ist dieser Newcomer, der von heute auf morgen ganz oben in die Musikwelt einstieg? Als kleines Kind saß er auf dem Schoß von Roy Black. Mit sieben tanzte er durch die Harald-Schmidt-Show und gab dem Moderator ungefragt ein Autogramm.

Tim Peters kam 1990, wenn man so will, schon musikalisch zur Welt. Sein Vater spielte damals als Gitarrist beim besagten Roy Black und der wunderbaren Daliah Lavi. Seine Mutter ist Tänzerin und sein Onkel produziert im eigenen Tonstudio volkstümliche Musik.

© Foto: imago / Revierfoto - Tim Peters bei seinem Live-Auftritt beim Schlagerboom, am 02.11.2019, in der Westfalenhalle Dortmund.

Die Peters ließen ihrem Sohn alle Freiheiten und Tim wusste sie zu nutzen. Sein erstes Lied schrieb er zusammen mit seinem Vater im zarten Alter von sieben Jahren über seine Cousine Laura. Die kam dabei nicht besonders gut weg, er selbst schon: Mit „Nie mehr mit Laura“ schaffte es Tim Peters 1998 bis ins Finale des Schlager Grand Prix. Er sang in der ZDF-Sendung neben Größen wie Jürgen Marcus und belegte Platz 14 von 14, aber das war ihm egal.

„Meine Eltern haben mir eines beigebracht: Wenn du was erreichen willst im Leben, dann musst du etwas dafür tun“, sagt Tim Peters heute.

Das Klavierspielen gab er auf, als seine Lehrerin nur schwermütige Kirchenlieder mit ihm proben wollte. Aber als er mit 16 Jahren eine erste Digital Audio Workstation bekam, funktionierte Tim sein Jugendzimmer zum Studio um. „Andere in meinem Alter zockten am Computer, ich stellte für alle möglichen Schülerbands Playbacks zusammen,“ erzählt Tim Peters mit einem Schmunzeln. 

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Nach dem Abi in Unna studierte Tim Peters Medienmanagement und machte den Bachelor of Science. 2012 zog er nach New York. Ein Jahr Manhattan. Ein Jahr in der Stadt, in der er so gut wie niemals schlief. Die Hälfte der Zeit besuchte Tim Peters die Uni, die andere Hälfte absolvierte er ein Praktikum in einem Tonstudio. In der Kulturhochburg Chelsea lernte er das Handwerk des Musikproduzierens.

„Die Zeit war sehr intensiv, und ich habe so viel mitgenommen, dass ich bis heute davon zehre“, sagt Tim Peters. Nach seiner Rückkehr machte er sich in Düsseldorf selbstständig. Heute schreibt er Stücke für andere Künstler. Wie das geht, ohne selbst ein Instrument perfekt zu beherrschen? „Es ist sogar ein Vorteil“, sagt Tim Peters. Sein großes Vorbild ist Max Martin, der berühmte schwedische Produzent, der für Britney Spears, Katy Perry und Céline Dion arbeitet. „Er hat einmal gesagt, seine Songs seien schlechter geworden, nachdem er ein Instrument gelernt habe.“

Tim Peters verzichtet auf komplizierte musikalische Strukturen. Das macht seine Songs so eingängig. Zahlreiche renommierte Künstler wissen das zu schätzen: Er komponiert, textet und produziert unter anderem für Matthias Reim, Michelle („Nicht verdient“), Bernhard Brink, Semino Rossi und Eloy de Jong. Im Jahr 2019 erreichten drei seiner Titel Platz 1 der Radio-Charts („Deutschland Konservativ Pop“). Die Kompositionen von Tim Peters sind inzwischen zweimal mit Gold und einmal mit Platin ausgezeichnet.

Und jetzt geht in Erfüllung, wovon er schon so lange träumt: sein erstes eigenes Album. Vier Jahre Arbeit stecken darin. „Ich habe immer wieder Songs geschrieben und sie zur Seite gelegt.“ Jetzt entdecken sie das Rampenlicht der Welt. Tim Peters arbeitet dabei mit Größen wie Produzent Thorsten Brötzmann und Songschreiberkollegen wie Tobias Reitz oder Alexander Scholz zusammen. Und natürlich mit seiner eigenen Familie.

© Foto: imago / Future Image - Time Peters mit Fans beim Schlagerboom in der Westfalenhalle Dortmund. Wenn alles glitzert und glänzt, lässt der Erfolg nicht länger auf sich warten.

Seine Themen? „Schlager heißt ja nicht, dass es immer nur um heile Welt und die große Liebe geht“, sagt Tim Peters. Und so finden sich auf dem Album Titel, die „Wenn ich alt bin“ oder „Bettler“ heißen. Auch ein Song über seinen Vater ist dabei. Mal möchte Tim Peters mit seiner Musik Mut machen, mal soll sie vor allem Spaß bringen. Auf jeden Fall packt er Themen anders an, wie es sich sonst kein anderer traut.
„Der Schlager bietet dir als einziges Genre die Möglichkeit, Dinge direkt auszusprechen“, sagt Tim Peters. „Und wer Klartext redet, erreicht Menschen viel direkter.“ Er wolle nicht angepassten Pop für irgendwelche Hipster schreiben, sondern Musik für Menschen, die mitten im Leben stehen und sich und anderen nichts vormachen, machen. Bewusst auf Deutsch, weil man nur in der eigenen Muttersprache wirklich gut formulieren könne.

Tim Peters ist ein Vertreter einer neuen Art von Schlager. Cooler, wenn man so will. Ein bisschen spielt dabei vielleicht auch seine Herkunft eine Rolle. Tim Peters ist ein Kind des Ruhrgebiets. Er mag das Bodenständige, das Ehrliche, ist bescheiden geblieben. Und so entstanden einige Sequenzen des Musikvideos zu seiner ersten Single „Girl aus’m Pott“ zu Hause in Kamen, im Vereinsheim des örtlichen Sportvereins, Auftritt der Damenmannschaft inklusive.

Homepage: https://www.timpetersproduktion.com

Facebook: https://www.facebook.com/timpetersmusiker

Instagram: https://www.instagram.com/timpetersmusik/

Booking: https://michow-concerts.com/kuenstler/tim-peters/ 

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Tags: musikmedien

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