
DSDS 2026: Menowin Fröhlich gewinnt – Zoff mit Pietro Lombardi nach dem Finale?
11. Mai 2026
Deine Schlagerwelt Redaktion / Chefredaktion

Es ist die Geschichte, die RTL seit Wochen erzählt hat: der ewige Zweite holt sich endlich die Krone. Am 9. Mai 2026 gewann Menowin Fröhlich das Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ mit seinem Siegertitel „Mercy On Me“. Es war sein dritter Anlauf bei DSDS, nach Teilnahmen in den Jahren 2005 und 2010. Doch der Triumph wird überschattet von öffentlicher Kritik und einem persönlichen Zerwürfnis mit einem früheren Weggefährten.
Später Triumph nach 16 Jahren Warten

Fröhlich war 2010 im Finale noch Mehrzad Marashi unterlegen, obwohl er in fast allen Mottoshows die meisten Zuschauerstimmen erhalten hatte. Die Niederlage galt damals als eine der umstrittensten in der Geschichte der Show. Der Weg zurück ins DSDS-Studio im Jahr 2026 war ungewöhnlich. Eigentlich begleitete Fröhlich nur seine Tochter Jiepen zum Casting. Die Jury forderte ihn daraufhin spontan zum Vorsingen auf und vergab ein Recall-Ticket. Dies stellte eine klare Ausnahme dar, da Kandidaten nach einer früheren Teilnahme an den Live-Shows normalerweise nicht erneut antreten dürfen.
Pietro Lombardis deutliche Kritik

Genau diese Ausnahme sorgte im Vorfeld für heftige Diskussionen. Besonders deutlich äußerte sich Pietro Lombardi, selbst DSDS-Sieger von 2011 und langjähriger Juror. In seinem Podcast „Patchwork Boys“ kritisierte Lombardi die Teilnahme scharf und verwies sinngemäß darauf, dass laut den Regeln niemand ein zweites Mal in den Liveshows antreten dürfe. Seine Prognose war eindeutig: Wenn Menowin erst einmal in den Liveshows sei, werde er die Staffel am Ende wohl sogar gewinnen. Die Aussage wurde von Fans und Medien als Spitze gegen RTL und gegen Fröhlich selbst gewertet.
Menowin zeigt sich enttäuscht
Nach dem Finale reagierte Menowin Fröhlich öffentlich auf die Kritik. In Interviews erklärte er, er sei von Pietro Lombardi tief enttäuscht. Der Vorwurf, er habe sich einen unfairen Vorteil verschafft, treffe ihn persönlich. Fröhlich betonte, er habe es allen zeigen wollen und sich den Sieg durch die Zuschauerstimmen verdient. Die Auseinandersetzung verleiht dem Sieg einen bitteren Beigeschmack, zumal beide Künstler eine gemeinsame DSDS-Vergangenheit verbindet.
Bohlen jubelt, Fans sind gespalten
Während es mit Lombardi knirscht, kam von anderer Seite sofort Unterstützung. Dieter Bohlen, der Fröhlich bereits 2010 in der Jury bewertete, meldete sich nach dem Finale zu Wort und gratulierte deutlich: „Du hast verdient gewonnen“. Bohlen freute sich über das TV-Comeback seines ehemaligen Schützlings, 16 Jahre nach der bitteren Niederlage.
In den sozialen Netzwerken ist das Bild dagegen gespalten. Ein großer Teil der Zuschauer feiert die Geschichte vom späten Sieger, ein anderer Teil tobt sich mit Hass-Kommentaren aus. Die Debatte über Fairness und Comeback-Regeln dürfte damit auch nach dem Finale weitergehen.
Für Menowin Fröhlich selbst ändert der Zoff nichts am Ergebnis. Nach drei Anläufen, persönlichen Rückschlägen und Jahren abseits der großen Bühne, trägt er nun offiziell den Titel „Superstar 2026“.
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2Kommentare
- Petra11.05.2026 23:10 Uhr
Alles Lug und Trug, abgekartertes Spiel, er war dchon von anfangan Bohlens Liebling. Keine faire Show, ich schaue den Mist nicht mehr.
Auf diesen Kommentar antworten - Heike12.05.2026 14:42 Uhr
Ja, Leider gelingt es in allen Bereichen in der letzten Jahren einigen Leuten immer wieder viele Menschen mit schlagkräftiger Rhetorik zu manipulieren. Schlimm an der ganzen Sache ist, dass viele Menschen nicht einmal merken, wie sehr sie manipuliert werden.
Als z.B. Menowin beim Casting seiner Tochter auftauchte, wußte ich was passieren wird. Von da an habe ich mir diese Show nicht mehr angesehen (kurze Videosclips haben gereicht)
Schade, aber es war genau so vorhersehbar, wenn man zulässt, dass für spezielle "Lieblingskandidaten" mal eben die Regeln gebrochen werden und ein ehemals 2.platzierter sich nun endlich als Sieger darstellen kann.

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