Tyrell Hagedorn bewegt mit „Die Eine“ – sein eigener DSDS-Song jetzt auf allen Download- und Streamingportalen

03. Mai 2026

Schlagerwelt Redaktion / Chefredaktion Deine Schlagerwelt Redaktion / Chefredaktion

Tyrell Hagedorn „Die Eine“ – Eigener Song und DSDS-Finale 2026
Tyrell Hagedorn „Die Eine“ – Eigener Song und DSDS-Finale 2026
© RTL / Stefan Gregorowius
Deutsch-Pop Single TV und Medien

Tyrell Hagedorn steht im DSDS-Finale 2026 und hat mit „Die Eine“ seine erste eigene Single veröffentlicht. Alle Infos zu Songtext und seiner DSDS-Reise.

Oranienburg hat einen neuen Pop-Helden, und er kommt nicht mit einem gecasteten Cover, sondern mit einer eigenen Geschichte. Tyrell Hagedorn, 19 Jahre alt und mitten im Abitur, steht im Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ 2026 – und sein deutschsprachiger Track „Die Eine“ läuft bereits auf allen Streaming-Plattformen. RTL hat in dieser Staffel alle elf Live-Kandidaten vorab ins Studio geschickt und die persönlichen Final-Songs der Kandidaten bereits veröffentlicht.

Vom Klassenzimmer nach Köln

Tyrell kommt aus Oranienburg und macht gerade sein Abitur am Runge-Gymnasium. Seine erste Prüfung in Geografie schrieb er am Morgen vor dem Einzug in die DSDS-WG. Musik wurde für ihn zum Hauptweg, nachdem eine Rheuma-Diagnose eine Laufbahn im öffentlichen Dienst unmöglich machte. Er selbst nennt sich „Schmuse-Bubba-Balladen“-Typ, schreibt eigene Songs auf Deutsch, singt Covers auf Englisch, war ein Jahr als Austauschschüler in Irland und sammelte erste Bühnenerfahrung mit seiner Musikschul-Band. Weil die Schule Vorrang hatte, war er bei „DSDS Reality“ kaum zu sehen.

Der steinigste Weg ins Finale

Tyrell Hagedorn – Deutschland sucht den Superstar
Tyrell Hagedorn – Deutschland sucht den Superstar
© RTL / Stefan Gregorowius

Sein DSDS-Weg ist fast schon filmreif. Im Casting wackelte er mit Elvis’ „Can’t Help Falling in Love“, überzeugte die Jury dann aber mit Justin Biebers „Love Yourself“. Im Recall sang er „Herzensmensch“ von Montez, flog nach harscher Kritik von Dieter Bohlen aber zunächst raus. Erst als Delijah Haile die Show freiwillig verließ, rückte Tyrell gemeinsam mit Noemi Stefaniak nach.

Zum Auftakt der ersten Live-Show mussten beide im neuen Showdown-Modus direkt gegeneinander antreten, beide mit „Ich lass für dich das Licht an“ von Revolverheld. Die Zuschauer schickten Tyrell in die nächste Runde, Noemi musste sofort gehen. Danach sicherte er sich mit „Every Breath You Take“ den Platz im Halbfinale. Am 2. Mai holte er sich dort mit Passenger’s „Let Her Go“ das Ticket für die letzten Fünf und steht nun neben Menowin Fröhlich, Abii Faizan, Constance Dizendorf und Paco Simic im großen Finale am 9. Mai um 20.15 Uhr bei RTL.

„Die Eine“ – kein Siegersong, sondern sein Staffel-Porträt

Weil RTL alle elf sogenannten Finalsongs vor den Liveshows produziert hat, ist „Die Eine“ kein schnell hingeschriebenes Final-Tool. Der Track wurde wie die Songs der anderen Kandidaten – zum Beispiel Pacos „Home“ oder Menowins „Easy“ – vorab aufgenommen und unter dem „OUT NOW“-Banner in der offiziellen DSDS-Playlist veröffentlicht. Damit steht der Song für sich, unabhängig davon, wer am 9. Mai gewinnt.

Was der Song „Die Eine“ von Tyrell erzählt

Tyrell Hagedorn – Deutschland sucht den Superstar
Tyrell Hagedorn – Deutschland sucht den Superstar
© RTL / Stefan Gregorowius

Der Text baut auf der bekannten Drei-Lieben-Idee auf und dreht sie ins Ehrliche. Die erste Liebe ist die Jugendliebe, von der man glaubt, sie ende nie, aber irgendwann ist Zeit zu gehen. Die zweite bricht und lässt dich hinterfragen, was Liebe ist. Die dritte sollte heilen, bei Tyrell wird sie zur Enttäuschung. Der Refrain spielt nicht in einer Arena, sondern an der Küchenzeile: „Sitzt ganz alleine, an der Küchenzeile, denkst dir, ganze Zeit, du bist, du bist, du bist. Du bist die Eine, wieso ich immer weine, ich habe dir geglaubt, du wärst ne and're Frau. Wegen dir geht's mir scheiße, bekomme nichts mehr auf die Reihe...“ Später wird es noch direkter: „Wie konntest du so leichtfertig sagen, dass ich das Beste bin, was dir je passiert ist. Sag mir, hast du gar kein Gewissen, dass mein Herz wegen dir ist mit Rissen verziert.“ Das Wort „verziert“ macht den Unterschied – keine glatte Wunde, sondern eine Narbe, die bleibt.

Musikalisch passt das perfekt zu seinem Balladen-Timbre. Ruhige Strophen, ein ansteigender Pre-Chorus und ein Refrain, der vom repetitiven „du bist, du bist, du bist“ lebt. Es ist deutscher Pop mit Schlager-Herz, nah an Montez oder Nico Santos, aber ohne die übliche Casting-Retorte.

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