„Mama“ wird nicht alt – DMF zeigt am 14. Mai um 12:10 Uhr „Das große Heintje Wunschkonzert“ mit Ingo Blenn
13. Mai 2026
Chefredaktion, Deine Schlagerwelt
Ingo Blenn präsentiert bei DMF Heintjes größte Hits. Die Geschichte von „Mamma“ in Schaesberg, Addy Kleijngeld und dem Durchbruch 1967 – gratis sehen.
Der kostenfreie Heimatfilm- und Schlagersender erinnert an den wohl berühmtesten Kinderstar Deutschlands – von Schaesberg über Amsterdam bis ins Wohnzimmer.
Wenn Ingo Blenn bei DMF „Das große Wunschkonzert“ eröffnet, steht nur ein Name im Mittelpunkt: Hein Simons, für Millionen einfach Heintje. Die Musiksendung ist kein Best-of aus dem Archiv, sondern ein Wunschkonzert im Wortsinn – Schlager, Erinnerungen und die Geschichte eines Jungen, der mit elf Jahren eine Jukebox im elterlichen Gasthof nachsang und damit eine Karriere auslöste, die bis heute über 40 Millionen verkaufte Tonträger umfasst.
Der Tag beginnt dort, wo alles begann. Der niederländische Musiker und Produzent Addy Kleijngeld war 1966 durch einen Tipp von Willy Alberti auf Heintje aufmerksam geworden. Nachdem dieser einen Talentwettbewerb in Schaesberg mit der niederländischen Version des Schlagertitels Mamma gewonnen hatte, wurde er von Kleijngeld unter Vertrag genommen. Kleijngeld betätigte sich fortan als Heintjes Manager und komponierte die meisten Titel des Sängers. Noch im selben Jahr nahm Heintje in Amsterdam seine erste Platte auf Niederländisch auf.
Der große Durchbruch im deutschsprachigen Raum folgte ein Jahr später. Große Bekanntheit erlangte er mit der erstmals im Oktober 1967 öffentlich vorgetragenen deutschen Version seines siegreichen Wettbewerbsbeitrags. Mama – so die nunmehr verwendete Schreibweise – hielt sich 25 Wochen lang in den Charts, erreichte Platz 2 und war 1968 die meistverkaufte Single in Deutschland. Es war der erste Auftritt in der ZDF-Fernsehshow „Der goldene Schuß“, der aus dem Jungen aus Heerlen über Nacht den Kinderstar der Nation machte.
DMF baut das Wunschkonzert genau um diese Achse. Moderator Ingo Blenn führt durch Originalaufnahmen, Zuschauerwünsche und Filmausschnitte aus den sechs Heintje-Filmen zwischen 1968 und 1971. Zu hören sind neben „Mama“ auch „Du sollst nicht weinen“, „Heidschi Bumbeidschi“ und „Ich sing ein Lied für Dich“ – Titel, die Heintje innerhalb von vier Jahren insgesamt 40 Goldene Schallplatten, eine Platin-Schallplatte und zahlreiche weitere Preise einbrachten.
Dass der Sender das Konzert jetzt zeigt, passt zum Juni-Programm. DMF sendet wie gewohnt kostenfrei und ohne Pay-TV-Gebühren, finanziert über sein frei empfangbares Angebot. Nach den Zwillingsfilm-Abenden mit den Kessler-Schwestern und dem Peter-Alexander-Special zum 100. Geburtstag ist Heintje der dritte große Nostalgie-Abend des Monats – und der einzige, der komplett von Zuschauerwünschen lebt.
Heintje selbst, bürgerlich Hendrik Nikolaas Theodoor Simons, geboren am 12. August 1955 in Heerlen, hat sich längst vom Kinderstar-Image gelöst und tritt heute als Hein Simons auf. Geblieben ist die Stimme, die damals durch die Jukebox seiner Eltern lief, und geblieben ist das Lied, das Addy Kleijngeld 1966 in Schaesberg hörte.
„Das große Heintje Wunschkonzert“ läuft bei DMF im Rahmen des Juni-Programms. Wer einschaltet, bekommt nicht nur Schlager, sondern ein Stück Fernsehgeschichte – ohne Abo, ohne Zusatzkosten, einfach auf Knopfdruck.
0Noch keine Kommentare

Daniel Sommer: Wenn Fan-Liebe Grenzen überschreitet
Daniel Sommer und Schlagermama Jana Czaster thematisieren Fan-Liebe, persönliche Grenzen und Respekt – und wann Begeisterung in persönliche Angriffe umschlägt.
Stalking? Schlagermama geht auf Daniel Sommer los – Wo endet Fanliebe?
Der Fall um Daniel Sommer und die TikTok-Nutzerin „Schlagermama“ wirft Fragen auf: Wann wird aus Fanliebe Stalking – und welche Rolle spielt Social Media?
Juni 2026 gratis TV: DMF mit Heimatfilmen, DOKUSAT mit D-Day
Im Rosenmonat Juni läuft DMF kostenlos mit Kessler-Zwillingen und 16 Filmen für Peter Alexander. DOKUSAT bringt Dokus zum Weltumwelttag, D-Day und Madagaskar.
AdventsZauber: Die magische Reise zu Mama Houdi mit Drache Tico
„AdventsZauber“ von Mirco Clapier: 24 bewegende Geschichten inspiriert von Schlagersongs. Exklusive Vorschau: „Der Moment – Die Reise zu Mama Houdi“.

Mediathek

Max Weidner „Seele tätowiert“
„Seele tätowiert“ von Max Weidner verbindet bekannte persönliche Elemente mit einem modernen Sound und einer emotionalen Geschichte.
Monsano Miracolo „Das ist Karma“
„Das ist Karma“ von Monsano Miracolo erzählt von enttäuschtem Vertrauen, vom Loslassen und von der Erkenntnis, dass Vergebung nicht bedeutet, zu vergessen.
Kerstin Ott „1000x Nein“
Man weiß, dass eine Person einem nicht guttut, und doch bleibt da diese Anziehung, die Erinnerung an Vertrautheit und die Versuchung, schwach zu werden.
Neonlicht „Komm wir lassen los“
Die neue Single von Neonlicht „Komm wir lassen los“ gibt es nun auch als Musikvideo – Nicht nachdenken und nur das „Du und Ich“ leben.
Vincent Gross und Tim Peters „Ich frage für nen Freund“
Tim Peters und Vincent Gross machen gemeinsame Sache und droppen den Song „Ich frage für nen Freund“.
Monsano Miracolo „Ich brauche dich zum träumen“
Das Musikvideo "Ich brauche dich zum Träumen" von Monsano Miracolo ist eine Reise nach Venedig, auf der Suche nach dem, was bleibt.
Monsano Miracolo „Wenn du heute Nacht bei mir bist“
Das offizielle Musikvideo „Wenn du heute Nacht bei mir bist“ aus dem Album „Das nennt man Liebe“ von Monsano Miracolo.
Beatrice Egli „Mein Herz“
Mit dem Song „Mein Herz“ – komponiert von Dieter Bohlen – wurde Beatrice Egli Deutschlands Superstar. Das Musikvideo zählt über 44 Millionen Aufrufe.
Album-Tipp!
















