Nach 30 Millionen Streams: Sonia Liebing und Bernhard Brink legen mit „Du kannst es immer noch“ nach
10. Okt 2026
Chefredaktion, Deine Schlagerwelt

Sonia Liebing und Bernhard Brink veröffentlichen „Du kannst es immer noch“. Alle Infos zum neuen Duett, Produzent Thorsten Brötzmann und zum Release.
Ein erfolgreiches Duett bekommt seine Fortsetzung: Sonia Liebing und Bernhard Brink haben mit „Du kannst es immer noch“ ihre zweite gemeinsame Single veröffentlicht. Nach dem großen Zuspruch für „Du hast mich einmal zu oft angesehen“ setzen die beiden erneut auf modernen, tanzbaren Schlager. Für die Produktion zeichnet Thorsten Brötzmann verantwortlich.
Der Maßstab für diese erneute Zusammenarbeit ist beachtlich: Nach Angaben der bereitgestellten Presseinformation erreichte das erste gemeinsame Duett „Du hast mich einmal zu oft angesehen“ mehr als 30 Millionen Streams und über elf Millionen YouTube-Aufrufe. Damit verbinden Sonia Liebing und Bernhard Brink mit ihrem neuen Titel eine gemeinsame Vorgeschichte, die beim Publikum bereits großen Anklang gefunden hat. „Du kannst es immer noch“ soll daran anknüpfen. Die neue Single führt zwei unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten zusammen: Liebing bringt die Energie des modernen Popschlagers ein, Brink die Erfahrung einer jahrzehntelangen Karriere.
„Du kannst es immer noch“: Neues Duett mit klarem Fokus auf die Tanzfläche
Die begleitende Veröffentlichung beschreibt „Du kannst es immer noch“ als kraftvollen Uptempo-Schlager mit treibendem Beat und eingängiger Melodie. Der musikalische Ansatz ist damit deutlich: Das zweite Duett richtet sich an ein Publikum, das Schlager sowohl im Radio als auch auf der Tanzfläche erleben möchte. Dabei steht erneut das Zusammenspiel der beiden Stimmen im Mittelpunkt. Gerade diese Verbindung macht die Zusammenarbeit interessant: Bernhard Brinks markante Stimme trifft auf Sonia Liebings modernen Schlagerstil. Das gemeinsame Format bietet beiden Raum, ihr eigenes Profil einzubringen.
Ob die neue Single die Reichweite des Vorgängers erreichen wird, bleibt abzuwarten. Die erfolgreichen Zahlen des ersten Duetts geben der Veröffentlichung jedoch eine Aufmerksamkeit, die sich ein neues musikalisches Gespann zunächst erarbeiten müsste.
Sonia Liebing und Bernhard Brink: Zwei Generationen finden zusammen
Sonia Liebing hat sich mit Titeln wie „Tu nicht so“, „Schon längst verliebt“ und „Jugendliebe“ einen festen Platz im aktuellen Schlagergeschehen aufgebaut. Ihre Musik verbindet eingängige Melodien mit zeitgemäßer Produktion und einer direkten Ansprache des Publikums.
Bernhard Brink steht hingegen seit mehr als fünf Jahrzehnten für deutschen Schlager. Seine offizielle Künstlerseite verweist auf eine lange Karriere mit zahlreichen Alben, Singles und bekannten Songs. Der als „Schlagertitan“ bekannte Sänger gehört damit zu den beständigen Persönlichkeiten des Genres. Das gemeinsame Duett führt diese unterschiedlichen Karrierewege zusammen. Für Fans liegt der Reiz auch darin, dass hier zwei Künstler mit eigener musikalischer Identität erneut an eine erfolgreiche Zusammenarbeit anknüpfen.
Thorsten Brötzmann produziert „Du kannst es immer noch“
Laut Presseinformation übernimmt Thorsten Brötzmann die Produktion des neuen Duetts. Der Produzent hat bereits mit Künstlern wie Helene Fischer, Kerstin Ott und Howard Carpendale gearbeitet. Für „Du kannst es immer noch“ setzt die Veröffentlichung auf ein modernes Klangbild, rhythmischen Vorwärtsdrang und eine große Melodie. Damit bleibt die neue Zusammenarbeit dem tanzbaren Schlager verbunden, den auch die Ankündigung ausdrücklich in den Vordergrund stellt. Die Voraussetzungen für Aufmerksamkeit in Radio, Playlists und Schlagerclubs sind somit Teil des musikalischen Konzepts. Eine tatsächliche Chartentwicklung oder ein erneuter Streaming-Erfolg lässt sich daraus zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht ableiten.
Wann erschien die neue Single von Sonia Liebing und Bernhard Brink?
„Du kannst es immer noch“ ist bereits seit dem 2. Oktober 2026 veröffentlicht. Obwohl die vorliegende Presseinformation noch den 9. Oktober nennt, führt Apple Music den früheren Termin als Veröffentlichungsdatum. Dort ist die Single als Electrola-Veröffentlichung mit dem Rechtevermerk Universal Music GmbH gelistet.
Für Sonia Liebing und Bernhard Brink beginnt damit das nächste Kapitel ihrer musikalischen Zusammenarbeit. Nach dem millionenfach abgerufenen ersten Duett steht nun die Frage im Raum, wie das Publikum auf die Fortsetzung reagiert. Mit „Du kannst es immer noch“ setzen beide dafür auf eine vertraute Verbindung: zwei charakteristische Stimmen und einen Schlager, der auf Bewegung und eingängige Melodien ausgerichtet ist.
KI-generiertes Cover wirft Fragen auf?

Bernhard Brink hat seine Sorge um Autoren öffentlich formuliert. Schlagerpuls berichtete am 3. Januar 2026 über ein Gespräch mit Christin Stark in der MDR-„Schlagerhitparade“. Darin wird er zitiert: „Jetzt wird es immer dramatischer für die Autoren. Die kreativen Leute sterben zuerst, sag ich mal.“ Auch Mickie Krause wird von Schlager.de in einem Facebook-Beitrag über KI-Songs mit „99 Prozent sind absoluter Schrott“ zitiert.
Umso verwunderlicher ist es, dass das Cover mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit von 97 % KI-generiert ist. Unserer Redaktion fiel sofort auf: Bernhard Brink sieht nicht mehr wie Bernhard Brink aus, und Sonia Liebing ist nur noch eine künstliche Barbie-Puppe. Wenn man sich das Geld für einen Grafikdesigner sparen kann, ist die Verwendung von KI wohl absolut akzeptabel – solange man selbst davon profitiert?
Der Fall macht eine grundsätzliche Frage sichtbar: Nach welchen Kriterien bewertet die Branche den Einsatz von KI? Fakt ist auch: Je lauter geflucht wird, umso unehrlicher wird es!
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