Marianne Rosenberg veröffentlicht ihr neues Album DIVA – eine schillernde und musikalisch top-aktuelle Hommage an die Disco-Ära

02. Aug 2022,

Marianne Rosenberg veröffentlicht ihr neues Album DIVA – eine schillernde und musikalisch top-aktuelle Hommage an die Disco-Ära
© SEREGEL PHOTOGRAPHY
Bewertung
9

Das neue Album "DIVA" von Marianne Rosenberg ist eine schillernde und musikalische Hommage an die ausgelassene Energie der Disco-Ära.

Nun verneigt sich Marianne Rosenberg erstmals in Albumlänge vor den Königinnen jener Tage – auf dem neuen Album DIVA.

Angekündigt von den elektrisierenden Vorboten „So kannst Du nicht gehn“ und „Bitte sag nicht Goodbye“ – im Original von Thelma Houston und Gloria Gaynor –, präsentiert Marianne Rosenberg nun ihr zeitgenössisches Disco-Update in Albumlänge: DIVA. Ihr Soundtrack für den #neustart, ultratanzbar und eingängig, verneigt sich die deutsche Popschlager-Königin vor den unsterblichen Protagonistinnen der Disco- und Popgeschichte, die sie über Jahrzehnte immer wieder inspiriert und zum Tanzen gebracht haben. Das neue Album DIVA ist ab dem 08. Juli via LOLA/TELAMO erhältlich.

„Die Musik dieser unvergesslichen Diven (…) konnte mir das Gefühl geben, ich sei frisch verliebt.“

Marianne Rosenberg

DIVA ist eine Hommage an ikonische Sängerinnen und ikonische Songs, an die von Marianne Rosenberg verehrten Pop-Diven, die sie im Laufe ihrer gut 50-jährigen Karriere immer wieder beeinflussen sollten: Diana Ross, Gloria Gaynor, Grace Jones & Co. Sie waren schon auf den Postern in ihrem Jugendzimmer zu sehen, sie waren und sind der Soundtrack für zahllose Partys und jene Momente, in denen nur Tanzen hilft. Von ihr persönlich ins Deutsche überführt, werden sie nun zum Soundtrack des Sommers 2022, werden sie zu Songs, die ganz klar auch Rosenbergs Handschrift tragen. Ihre Lieblingshits treffen auf ihren aktuellen Sound und brandneue Texte aus eigener Feder: Tatsächlich wirken diese Neuinterpretationen so, als seien sie extra für Rosenberg komponiert worden.

Dancefloor: Die schon im Herbst veröffentlichte Vorabsingle „So kannst Du nicht geh’n“ („Don’t Leave Me This Way“ von Thelma Houston) zählt dabei genauso zu den Highlights wie die jüngst veröffentlichte Frühsommer-Single „Bitte sag nicht Goodbye“ – die mit ihrem aufregenden Rhythmus-Fundament zwischen der unvergessenen Vorlage (Clifton Davis’ „Never Can Say Goodbye“, gesungen von Gloria Gaynor) und 100 Prozent tanzbarem Jetzt-Sound oszilliert.

Wie der Vorgänger komplett in den legendären Hansa-Studios aufgenommen, wo für Rosenberg vor gut fünf Jahrzehnten alles begann, eröffnen die #1-Sängerin und ihr angestammter Producer Alex Wende nicht nur klanglich ein Spannungsfeld, das einen unwiderstehlichen Sog hat. Auch das emotionale Spektrum der deutschen Versionen entpuppt sich immer wieder als ambivalentes Wechselbad der Gefühle: Sehnsucht und Melancholie treffen auf Eskapismus und Feierstimmung pur.

Obwohl alles auf dem Dancefloor stattfindet und in schillernden Farben strahlt, geht’s auch immer wieder um Abschiede und melancholische Lebenslagen: „Ohne Dich“, im Original „Gonna Get Along Without You Now“ von Viola Wills, ist so ein achselzuckender Befreiungsschlag, ein lässiges Ende mit Schrecken, und obwohl ihr Producer auch hier gelegentlich aufblitzen lässt, dass sich die Dance-Welt seither weiter gedreht hat, hält er doch am aufgeräumten Minimalismus des Originals fest, um Rosenbergs Zeilen denjenigen Freiraum zu geben, um den es hier geht.

„Ohne ihre unvergleichliche, magische Musik wäre ich nicht die, die ich bin. Ohne ihren Glamour wäre das Leben trist.“

Marianne Rosenberg

Weitere Highlights aus den Seventies und Eighties, die auf DIVA nicht fehlen dürfen: Der Proto-Discosong „The Love I Lost“, der in den Neunzigern dann noch mal von Sybil & West End zurückgebracht wurde (hier: „Die Liebe, die ich verlor“) oder auch „I’ve Seen That Face Before“ von Grace Jones, das die Berlinerin etwas freier in „Fremd (Liebe an die Macht)“ verwandelt. Auch Meilensteine von Yvonne Elliman („If i can´t have you“/“Dieses Lied bist Du“) und Amanda Lear („Follow Me“/„So wie Du bist“) überführt sie ins Jahr 2022. Und immer wieder bringt sie diese Melancholie ins Spiel, die den Disco-Updates das nötige Gewicht verleiht: „Ich lös mich von dir aus deinem Arm, obwohl wir unzertrennlich warn“, heißt es etwa im Verlauf von „Es ist besser“ – im Original „Never Knew Love Like This Before“ von Stephanie Mills. „Glaub mir, später tut es noch mehr weh“, zieht sie gefühlvoll auch diesen Schlussstrich und setzt dabei musikalisch auf die nötige Ruhe, die den Song schon Anfang der Achtziger zum Grammy-Gewinner machen sollte (wobei Mills sogar Diven wie Aretha und Diana auf die Plätze verweisen konnte).

Mit dem programmatischen Eröffnungs- und Titelsong „DIVA“ spielt sie dann sogar direkt auf die bereits erwähnten Poster aus ihrem Kinderzimmer an: Angelehnt an den jüngeren ESC-#1-Titel von Dana International, fungiert dieser Theme Song gewissermaßen als Essenz und Eintrittskarte in die Klangwelt des neues Longplayers. Marilyn, Diana, Gloria, „Grace Jones, Marlene oder Cher“, auch Gladys Knight, Madonna oder Jane Fonda werden hier zelebriert, denn „jede ist die Heldin ihrer Zeit“. Vor allem wird damit noch einmal das Motto des Albums definiert: „Viva la DIVA“, heißt es über dem leuchtenden Arrangement, für das sie aktuelle Dance-Sounds mit Disco-Streichern ummantelt.

Aufgewachsen in einer Berliner Künstlerfamilie, wurde Marianne Rosenberg schon mit 13 bei einem Nachwuchswettbewerb entdeckt – vor nunmehr gut 50 Jahren. Bereits die Debütsingle „Mr. Paul McCartney“ traf den Zeitgeist, den sie in den Siebzigern mit ihren zeitlosen Hits wie keine andere Sängerin prägen sollte. Im Jahrzehnt d a rauf ging sie dann neue Wege, brach mit dem oberflächlichen Pop-Geschäft, arbeitete z.B. mit Extrabreit und Rio Reiser zusammen und avancierte zu einer frühen Ikone der Schwulenbewegung. Musikalisch überzeugte die Berlinerin, die ihre Texte und viele ihrer Songs seit Jahrzehnten selbst schreibt, auch in ganz anderen Genres und Formaten (z.B. auf Englisch, mit Chansons und Jazz-Songs) und war parallel zu den vielen, vielen Hit-Veröffentlichungen auch als Moderatorin, Synchronsprecherin und Buchautorin erfolgreich. Ihr im März 2020 veröffentlichtes Studioalbum Im Namen der Liebe bescherte ihr pünktlich zum 50. Bühnenjubiläum Platz #1 in den Offiziellen Deutschen Albumcharts.

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